Über die Rundebrua fahren wir auf die Insel.Anke muss zwischendurch aussteigen, um drei Möwenküken von der Straße weg zu locken.Bei herrlichem Wetter starte ich im Hafen zur diesjährigen Inselumrundung.Die schroffe Südküste von Runde beherbergt viele Vogelkolonien.Anke spaziert währenddessen über die Insel und entdeckt im Runde Miljøsenter diese Lampen aus Seeigelschalen. Wir bleiben lieber dabei, nur leere Schalen zu sammeln.Abends wandern wir zu den Vogelfelsen.Die Straße nach Goksøyr führt durch einen spärlich beleuchteten Tunnel. Als Fußgänger fühlt es sich hier etwas unheimlich an.Aufstieg zu den Vogelfelsen mit Blick auf Goksøyr.Es geht ziemlich steil bergauf.Einzelne Felsen erstrahlen im Schein der Abendsonne …… bevor die Berge in Wolken verschwinden.An dieser Steilwand brüten die Basstölpel.Mit dem Fernglas sind sie gut zu beobachten.Zeit für eine kleine Stärkung.Traditionell gibt es Pfannkuchen mit Frischkäse und braunem Zucker. 😋Nach dem Essen wandern wir zu den Papageientauchern. Wir sind spät dran und die letzten Besucher kommen uns bereits entgegen.Die Wolken haben sich zum Glück wieder verzogen und wir können die possierlichen Vögel in Ruhe beobachten.Es ist mittlerweile 0:45 Uhr und wir sind die Einzigen hier.Die Lichtverhältnisse sind eine Herausforderung für die Handykamera. 😅Die Papageientaucher ziehen sich in ihre Höhlen zurück und wir machen uns auf den Heimweg.Am nächsten Tag ist für hiesige Verhältnisse ungewöhnlich ruhiges Wetter und wir beschließen, uns die Vogelfelsen von der Seeseite aus anzusehen.Wir starten von einem felsigen Strand mit Blick auf die Rundebrua.Bis zur Brücke haben wir ruhige See …… aber dahinter empfängt uns die Dünung des Atlantik.Als wir uns den Felsen nähern, kreisen über uns unzählige Basstölpel.Die Felsen fallen hier steil ins Meer ab.Dieser alte Ausflugskutter fährt mehrmals täglich hierher.Anke hatte es nicht leicht mit den Wellen und deren Reflexionen an der Felswand.Aber nun sind wir hier und die Wellen werden langsam weniger.Wir lassen uns treiben und beobachten die Basstölpel am Himmel …… und die Papageientaucher auf dem Wasser.Vor Anke’s grasgrünem Kajak scheinen sie deutlich weniger Scheu zu haben als vor meinem leuchtend Roten.Es ist sehr interessant, sie auf dem Wasser zu erleben.Inzwischen ist Ebbe und es finden sich nur noch wenige befahrbare Durchfahrten bis zum Strand.Die letzten Meter müssen wir die Boote tragen.Endlich wieder festen Boden unter den Füßen nach einigen Stunden auf dem Wasser ohne jegliche Anlandemöglichkeiten. Wir machen noch ein Picknick am Strand und freuen uns darüber, dass wir die Papageientaucher heute auf dem Wasser beobachten konnten – auch wenn sie nicht nach Sandaalen tauchten, sondern nur in der Sonne herum dümpelten. 😄
Aufbruch zu einer Runde um die Insel Runde bei ruhigem Wetter.Ein kleiner schwarzer Punkt links neben dem Leuchtturm …… und ein kleiner roter Punkt auf dem Wasser 🙂Die Dünung ist doch stärker als gedacht, also lieber etwas Abstand zu den Felsen halten.Hinter dem kleinen Leuchtturm sieht man die Insel Godøya vor Ålesund.Die Vogelfelsen von der Wasserseite aus.Unterhalb der Basstölpel ist eine Höhle im Felsen.Blick aus dem Inneren der Höhle.Auf der Insel laufen überall Schafe herum.Hier kann sich jeder Vogel ein Häuschen in seiner Lieblingsfarbe aussuchen – oder Wahlessen für die Katze 🙂Auf der abendlichen Wanderung zu den Vogelfelsen.Für norwegische Verhältnisse ein sehr gut ausgebauter Wanderweg.Blick auf den Leuchtturm Rundes FyrAngekommen am höchsten Punkt der Wanderung (Höhe 300m)Zeit für eine kleine Stärkung.Es gibt frisch gebratene Eierkuchen mit Frischkäse und grobem braunen Rohrzucker, so wie wir sie von den Fähren kennen.Selbst hier oben laufen Schafe herum.Die Basstölpel brüten an einer steilen Felswand. Da kommt man nicht so dicht heran wie auf Helgoland.Die ersten Papageientaucher sind in Sicht.Je später der Abend, desto mehr Vögel lassen sich auf den Steinen nieder.Die possierlichen Tierchen kommen immer näher an die Schaulustigen heran.Offenbar sind sie die vielen Besucher gewohnt.Immer wieder brechen sie zu Rundflügen auf und kehren kurz darauf zu den Steinen zurück.Bei Manchen hat man fast das Gefühl, dass sie die Nähe suchen.Es war toll, die „Lundefugler“ in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.
Heute machten wir einen Ausflug zur Insel Runde.Ländliche IdylleIn diesem Café schrieb Anke Postkarten …… während ich zu einer Inselumrundung aufbrach.Suchbild: Wo ist das Kajak?Es war recht windig aber nach dem Passieren des Leuchtturms wurde die See deutlich ruhiger.Basstölpelkolonie am FelshangDie Gäste auf den Ausflugsbooten wurden heute auch ordentlich durchgeschüttelt.Die Basstölpel kreisten über den Booten.An manchen Stellen brachen sich die Wellen an Steinen unter Wasser.Abends wanderten wir zu den Vogelfelsen.Pause auf dem höchsten Punkt des Vogelfelsens (294m).Von hieraus hat man eine fantastische Aussicht.Blick auf die Nachbarinsel NerlandsøyaDie abendliche Rückkehr der Papageientaucher von der See zieht zahlreiche Schaulustige an.Unsere Geduld wurde belohnt 🙂So nah haben wir sie noch nie gesehen.Es macht unheimlich Spaß, diese einzigartigen Vögel zu beobachten.Am liebsten wären wir bis zum Einbruch der Dunkelheit geblieben.Die norwegische Küste im AbendlichtGlücklich kehrten wir zu unserem“Lundefugl“ zurück.
Wimmelbild – die maritime Stube auf dem CampingplatzAussicht von der Nordostseite der Insel Runde. Im Hintergrund sind die Reste des alten Leuchtturms zu sehen.Ein schöner Platz für eine Pause mit toller Aussicht Hier befinden wir uns direkt oberhalb der BasstölpelVon der Kante aus kann man sie sehr gut beobachten Durch die vielen Vögel sind die Felsen hier weißMit dem Fernglas sind die flauschigen Jungvögel erkennbar Die Papageientaucher sind zum Glück noch nicht abgeflogen Wir konnten sie lange beobachten, bevor…… sechs(!) Seeadler auftauchten und sich alle Papageientaucher in ihre Erdhöhlen zurückzogen Die gut 300 Meter Aufstieg haben sich auf jeden Fall gelohnt Blick auf die kleine Ortschaft Goksøyr auf Runde Aus dem kleinen Hofladen am Åstfjord hatten wir uns ein Hirschsteak mitgebracht. Man kann ja nicht jeden Tag Fisch essen 😉