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  • Ein schöner Tag trotz Wind und Regen

    Nachdem es den ganzen Tag windig war und regnete, klart das Wetter gegen Abend auf und dieses Bild an einer Hauswand mahnt uns: „Jetzt aber schnell aufs Wasser“.
    Schließlich wollen wir Schweinswale beobachten, aber es ist leider noch so windig, dass wir nichts erkennen können. Immerhin gesellt sich ein Köhler zu uns aufs Boot. Die nächsten zwei Tage wird es wohl Fisch zu essen geben.
    Erst kurz vor Mitternacht lässt der Wind endlich nach und wir unternehmen einen Spaziergang.
    Ein paar Impressionen aus Syvde …
    Zwei Bäche münden hier in den Syvdefjord.
    Der Berg Vikehornet erstrahlt im Licht der Abendsonne.
    Wir haben keine Lust jetzt noch einmal mit den Kajaks los zu fahren, schließlich kann man die Wale auch bequem von Land aus beobachten.
    Wale erblicken wir leider nicht, aber dafür haben wir einen malerischen Sonnenuntergang.
    Wenn das Wetter so bleibt, versuchen wir es morgen früh noch einmal.

  • Syvde

    Auf der Fähre nach Hareid
    Angekommen in Syvde. Zwischen den Regenschauern scheint manchmal die Sonne auf die Berge.
    Auf der Abendrunde dauert es nicht lange, bis ein passender Zwei – Personen – Dorsch am Haken hängt.
    Vor der Kirche von Syvde
    Im Hintergrund ist der Blåfelden mit 842m Höhe zu sehen.
    Nachts am Sportboothafen
    Sogar von dieser gemütlichen Schaukel aus lassen sich Schweinswale beobachten.

  • Slinningsbålet 2025

    Nachdem das Wetter anfangs ungemütlich und windig war, können wir gegen Mittag doch noch eine Paddeltour zum Slinningsholmen unternehmen.
    Den Palettenturm haben wir uns eigentlich viel größer vorgestellt …
    … schon besser aber immer noch zu klein …
    … na also, geht doch. So haben wir uns das gedacht. 🙂
    Wir sind beeindruckt und stoßen auf die Erbauer an.
    Im Hafen von Ålesund liegen zwei Kreuzfahrtschiffe.
    Durch einen kleinen Kanal paddeln wir in die Innenstadt.
    Entlang der schönen Häuser zu paddeln, ist etwas Besonderes.
    Wir gehen bei den Wikingern an Land und essen einen leckeren Burger.
    Frisch gestärkt geht es weiter.
    Die Parat III ist ein altes Schiff von 1936 und ein wichtiger Treffpunkt für die lokale Bevölkerung. Das Boot hat eine reiche Geschichte als Passagierschiff zwischen Langevågen und dem Stadtzentrum. Heute wird es als Ort für gesellige Zusammenkünfte und Veranstaltungen genutzt.
    Im Hintergrund sieht man den Hausberg Aksla mit den 418 Stufen zur Ausflugsgaststätte.
    An der Seeseite der alten Speicher von Oluf Holm brüten viele Möwen. Von unseren Kajaks aus können wir sie aus der Nähe beobachten.
    Abends wandern wir zum Slinningsholmen und erfreuen uns am Panorama von Ålesund bei bestem Wetter.
    Noch ist der Turm ganz. Erst gestern wurde der Bau vollendet.
    Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze.
    Wir treffen uns mit unseren Freunden Axel und Fiete, um zusammen diesen tollen Abend zu genießen.
    Die Erbauer des Turms betreten unter lautem Getöse und Kampfgeschrei die Wiese. Sie werden von den zahlreichen Schaulustigen mit Applaus begrüßt.
    Dann setzen sie mit Flößen zum Holmen über.
    Dort feiern sie den erfolgreichen Turmbau …
    … machen noch ein paar Gruppenfotos …
    … und klettern dann hinauf, um das Feuer zu entfachen.
    Der spannende Moment ist gekommen und man hat fast das Gefühl, sie zögern, ihre viele Arbeit in Rauch aufgehen zu lassen.
    Es ist vollbracht, der Turm brennt. Jetzt aber schnell wieder runter klettern. 😉
    Es dauert zum Glück eine Weile, bis sich das Feuer ausbreitet.
    Kleine, große und sehr große Schiffe beobachten das Geschehen von der Wasserseite aus.
    Die Flammen breiten sich aus …
    … und bald steht der ganze Turm in Flammen.
    Das ist der Moment, als der Turm unter dem Jubel der Feiernden und dem Tönen aus etlichen Schiffshupen einstürzt.
    Für uns alle hat sich ein Traum erfüllt, das größte Mittsommernachtsfeuer in Ålesund mitzuerleben.
    Die Jugend begibt sich zum Feiern auf den Holmen.
    Und wir genießen noch ein bisschen die wundervolle Stimmung.
    Nachts um 1 Uhr sind wir wieder zurück in unserer ruhigen Bucht.

  • Auf dem Weg nach Ålesund

    Die Route führt an steilen Felswänden und unzähligen Wasserfällen entlang.
    Am Wasserfall „Slettafossen“ (https://maps.app.goo.gl/bttsDL9En6NbNGor7).
    In dieser kleinen Hütte direkt oberhalb des Wasserfalls gibt es Souvenirs.
    Alle Campingplätze in Ålesund sind voll aber in der Nähe des Aquariums finden wir noch ein Plätzchen für die Nacht.
    Um Mitternacht am Hafen

  • Strömstad

    Während das Auto repariert wird, schauen wir uns heute bei schönstem Sommerwetter das Städchen Strömstad an.
    Am Sportboothafen
    Kleine rote Bootsschuppen sind immer wieder ein schöner Farbtupfer in der Landschaft.
    Das „Kallbadhus“ von Strömstad liegt wunderschön mit Blick auf das Westmeer und wurde 2005 eingeweiht.
    Es gibt hier einige bemalte Fassaden …
    … eine schöner als die andere …
    … und diese hat uns am besten gefallen.
    Unser Mittagessen teilen wir mit den ortsansässigen Spatzen.
    Welche Insel in der Nähe ist einer unserer Lieblingsorte?
    Blick von einer der zahlreichen Brücken
    Die Kirche war leider verschlossen aber da lagen so schöne runde Steine 🙂
    Was mag das wohl für ein merkwürdiger Fisch sein?
    Noch ein Blick von einer der zahlreichen Brücken
    Viele gemütliche kleine Gässchen laden zum Bummeln ein.
    Zweimal täglich legt hier eine Fähre von „Color Line“ an, die als Kreuzfahrtschiff mit Autodeck zwischen Kiel und Oslo verkehrt.
    Auf die erfolgreiche Reparatur des Autos stoßen wir mit Rotwein bei Sonnenuntergang an.

  • Norwegen 2025 – Start mit Hindernissen

    Alles läuft gut, wir sind trotz viel zu kurzer Nacht pünktlich am Fährhafen.
    Sehr erleichtert, dass wir so pünktlich sind, denn die Fähre legt 10 Minuten früher ab als geplant.
    Brücken sind immer kleine Highlights auf dem Weg.
    Rast in Schweden
    Dann streikt das Auto und konfrontiert uns mit jeder Menge Fehlermeldungen. Während wir auf den Abschleppdienst warten, essen wir Abendbrot auf dem Seitenstreifen der E6 kurz vor Strømstad.
    Auf der Seite des Abschleppdienstes können wir beobachten, wie die Hilfe naht.
    Etwa eine halbe Stunde später wird das Auto aufgeladen …
    … und der Wohnwagen hinten angehängt.
    Dann geht es Huckepack in die Werkstatt nach Strømstad. Wir sind glücklich über die schnelle Hilfe und die freundliche Gelassenheit der Skandinavier.
    Unsere erste Nacht verbringen wir nun auf dem Hof der Autowerkstatt und hoffen, dass wir morgen weiterfahren können.

  • Unser letzter Tag in Tromsø

    Blick auf den verschneiten Fløya mit der Bergstation auf dem Storsteinen
    Am Hafen von Tromsø
    Während wir uns die Stadt am Hafen und die Boote ansahen …
    … suchten die Kinder erfolgreich zwischen den Fundsachen in der Sauna nach den vermissten Badelatschen.
    Die kleine katholische Kirche ist aus Holz gebaut und innen sehr schlicht eingerichtet.
    Einige Straßen sind mit besonders vielen Lichtern geschmückt.
    Tromsø domkirke – die protestantische Kirche von 1861 ist auch aus Holz gebaut.
    Souvenirläden gibt es hier viele. Neben dem üblichen Kitsch findet man dort auch richtig schöne Dinge aber die sind sehr teuer.
    Auf dem Flughafen in Tromsø
    Es schneit und der Abflug verzögert sich, da das Flugzeug noch enteist werden muss.
    Ankunft in Berlin


  • Mit dem Hundeschlitten auf Kvaløya

    Heute hat es zum Glück mit der geplanten Hundeschlitten – Tour geklappt.

    Wir hatten über Nacht so viel Neuschnee, dass wir mit dem Auto kaum vom Hof gekommen sind.
    Angekommen im Villmarkssenter
    Besonders gefallen uns die rustikalen Hütten und die gemütliche Atmosphäre.
    Alle warm verpackt und gut gelaunt
    Vor jeder Abfahrt bellen und heulen die Hunde vor Aufregung.
    Lasse und Caroline sind startklar.
    In rasantem Tempo ziehen uns die Hunde durch die Landschaft.
    Ein tolles Erlebnis für uns alle!
    Alles ist frisch verschneit und es ist fast windstill.
    Hier ist es üblich, dass man sich nach der Tour mit Streicheleinheiten bei den Hunden bedankt.
    Ole & Ole 🙂
    Auch die anderen Hunde wollen gestreichelt werden und sind ziemlich ungestüm.
    Hinterher gab es in einer gemütlichen Hütte …
    … eine leckere Rentiersuppe, Kuchen und warme Getränke.
    Glücklich und mit vielen tollen Eindrücken machen wir uns auf den Heimweg.
    Caroline und die Kinder wollten abends noch in die Sauna und fuhren nach Tromsø zum Hafen.
    Die Sauna befindet sich auf einer schwimmenden Plattform …
    … und zum Abkühlen muss man ins Hafenbecken steigen. Das Wasser ist glasklar und der Grund in 10m Tiefe gut zu sehen.
    Wir stiegen lieber in den beheizten Whirlpool …
    … und warteten auf Polarlichter. Leider waren auch an unserem letzten Abend keine zu sehen.
    Dafür hatten wir die Lichter von Tromsø 😉

  • Unerwarteter Wintereinbruch

    Heute wollten wir eigentlich eine Hundeschlitten – Tour unternehmen, aber das Wetter ließ das nicht zu. Die Schulen der Region waren geschlossen, die Brücken gesperrt, viele Straßen unpassierbar und unsere Tour wurde auf morgen verschoben.

    Vormittags wehte der Wind mit über 160 km/h und es schneite heftig.
    Gegen 10 Uhr war es noch ziemlich dunkel.
    Wanderwege gibt es hier nicht und so unternahmen wir kürzere Spaziergänge im Umkreis des Bauernhofes.
    Wenn sich die Schneewolken etwas verzogen, konnte man die Lichter von Tromsø sehen.
    Von hier aus hat man sonst einen Blick auf die Insel Håkoya.
    Innerhalb kürzester Zeit war alles tief verschneit.
    Was für eine schöne Winterlandschaft – so eine Ruhe im Vergleich zum Unwetter vom Vormittag
    Die Kinder hatten Spaß daran, …
    … eine Schneemannfamilie zu bauen.
    Heute konnten wir zwar nicht die Hundeschlitten – Tour unternehmen, aber so ein richtiges Winterwetter haben wir schon lange nicht mehr erlebt 🙂
    Auf der Suche nach den Polarlichtern
    Aber es sind nur die Lichter der Stadt zu sehen.

  • Nordspissen und Ølhallen

    Heute morgen sah der Himmel wieder so schön aus.
    Wir fuhren zum „Nordspissen“, dem nördlichsten Punkt von Tromsø.
    Blick Richtung Norden. Das Ufer liegt hier voller scharfkantiger Steine mit auffälligen Mustern.
    Da mussten natürlich einige mitgenommen werden.
    Teepause an der Nordspitze
    Wir besuchten „Mack“, die nördlichste Brauerei der Welt und lernten einiges …
    … über die Herstellung glutenfreien Biers und besondere Bierfässer, die ohne Kohlendioxid funktionieren.
    Die glänzenden Kupferkessel waren schön anzusehen und dienen der Entwicklung neuer Rezepturen.
    In dieser Werkhalle probt die Band der Angestellten und manchmal spielen hier auch lokale Bands – damit dem Bier nicht langweilig wird, so die Aussage der Führungsleiterin 🙂
    Anstatt Nummern bekamen alle Kessel einen Namen von bekannten Musikern.
    Gleich neben dem alten Brauereigebäude liegt die dazugehörige Kneipe „Ølhallen“ mit ihren 72 Zapfhähnen.
    Wir probierten einige der angebotenen Sorten, die alle sehr gut schmeckten.
    Das wusste schon Gorbatschow und hat sich bei der Rückreise von einem Staatsbesuch damit eingedeckt 🙂
    Blick von der Straße aus auf die Kesselanlage, mit der das Bier für die Olympischen Spiele von 1994 entwickelt wurde.