Hier im Polar Camp sagen sich übrigens Camper und Hase „Gute Nacht“ (er saß gegen 1 Uhr nachts vor unserem Fenster).Der Campingplatzbetreiber hat uns geraten, den Melfjord entlang zu paddeln, weil es dort Delphine geben soll.In der Nähe einer Fischfarm rasten wir und halten Ausschau. Während wir essen, sehen wir in der Ferne hin und wieder eine Rückenflosse auftauchen.Heute gibt es endlich mal wieder gebratenen Dorsch. 🙂Nach der Pause paddeln wir gezielt zu der Stelle, an der wir die Delphine entdeckt hatten. Plötzlich schwimmen sie direkt um uns herum.Pro-Tipp: Immer in die richtige Richtung filmen! 😉Die Delphine sind so neugierig, dass sie sich einer Hand im Wasser so weit nähern, bis sie sie berühren.Im klaren Wasser des Fjordes sehen wir sie unter unseren Booten entlang schwimmen.Irgendwann müssen wir leider aufbrechen, aber die Delphine begleiten uns noch ein Stückchen.Auf dem Rückweg fahren wir an steil abfallenden Felswänden vorbei.Wir queren den Sørfjord.Zurück am Polar CampUnser Campingplatzbetreiber prophezeite uns, dass dies die schönste Paddeltour unseres Lebens werden würde. Wir sind überwältigt, weil unsere Erwartungen komplett übertroffen wurden.Abendliches Panorama vom Nordfjell
Bei Sturm und Regen packen wir zusammen und machen uns auf den Weg weiter nach Norden.Auf der Fähre nach NesnaEin Vorteil des vielen Regens sind die zahlreichen Wasserfälle.Während der Fahrt scheint glücklicherweise auch manchmal die Sonne.Diese Momente nutzen wir für Pausen, um ein paar Fotos zu machen.Auf den schön gelegenen Rastplätzen tummeln sich die Wohnmobile.Blick auf den Atlantik und die vorgelagerten InselnVom Grønsvik Kystfort aus versuchen wir die Insel Lovund zu erspähen, aber sie ist komplett im Dunst verschwunden.Angekommen im „Polar Camp“ erkunden wir die nähere Umgebung. Im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Gipfel des Nordfjellet.Im kleinen Sportboothafen suchen wir nach geeigneten Stellen, um die Kajaks ins Wasser zu bringen.In der Rezeption ist auch ein kleiner Angelladen und ein Restaurant. Wir haben uns auf der Karte schon etwas Leckeres für morgen Abend ausgewählt.Dies soll unser nördlichster Punkt in diesem Urlaub sein.
Heute ist die Sicht auf die Sieben Schwestern viel besser.Warten auf die Ebbe Wir starten abends vom kleinen Strand des Campingplatzes aus.Auch der Dønnmannen hat nur noch eine kleine ‚Wolkenmütze‘An den steilen Felswänden leben viele „essbare Seeigel“ (Echinus esculentus) und tausende Schlangenseesterne.Diese beiden kleinen Exemplare kommen kurz für ein Foto an Bord.Wir finden auch einige größere Seesterne.Der Wind ist zeitweise komplett eingeschlafen. Beste Bedingungen zum Seeigel angeln.Das sind die schönsten Fundstücke von heute.