• Auf dem Kystriksveien in Richtung Süden

    Heute verlassen wir Sleneset und steuern unser nächstes Ziel an. Wir verbringen den ganzen Tag auf dem Kystriksveien.
    Der FV17 schlängelt sich an der Küste entlang und bietet viele tolle Aussichten.
    Fahrt über die Helgelandsbrua (1065m)
    Wir hatten das Glück, die Gipfel der sieben Schwestern auf Alsta in einem der wenigen Sonnenmomente des heutigen Tages zu sehen. Sie heißen (Norden nach Süden):
    Botnkrona (1072 m)
    Grytfoten (1019 m)
    Skjæringen (1037 m)
    Tvillingene (980 m und 945 m)
    Kvasstinden (1010 m)
    Breitinden (910 m)
    Die vielen Fährfahrten sind eine willkommene Abwechslung zum Autofahren.
    In der Ferne sind einige schneebedeckte Gipfel zu erkennen.
    Die Foldabrua (336m) geht auf der einen Seite direkt in einen Tunnel über.
    Wir rasten heute an einem hübschen kleinen See namens Øyvatnet und hoffen, dass vielleicht ein Elch vorbei kommt. 😉

  • Noch einmal Seeigel suchen rund um Straumøya

    Auf der Rückfahrt von Lovund nach Sleneset hatte unser Lundefugl mal richtig Platz auf der Fähre.
    Wir kommen gegen halb zwei in Sleneset an und brauchen noch schnell einen Fisch zum Mittagessen. Aufgrund der ständigen Strömung gibt es hier reichlich Fisch. An der Oberfläche jagen die Pollacks und am Grund stehen die Dorsche.
    Anke versucht wieder mal, ihre gefiederten Freunde vor die Kamera zu bekommen. Das Fiepsen der Austernfischer hört man hier den ganzen Tag.
    Kurz vor der Ebbe starten wir mit den Kajaks. Bei so einem Wetter macht das Paddeln hier viel mehr Spaß als vor zwei Tagen.
    Die meisten leeren Seeigelschalen finden wir heute auf dem trockengefallenen Tang.
    Alle Schalen sind unversehrt und viele haben noch Stacheln, weil sie auf dem Seetang weich gelegen haben. Wenn das so weiter geht, müssen wir bald anbauen. 😄

  • Lovund

    Für heute haben wir einen Ausflug zur Insel Lovund geplant.
    Auch wenn es uns bei diesem Wetter und so klarem Wasser etwas schwer fällt, Sleneset zu verlassen.
    Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten.
    Gut vorbereitet auf das abendliche Fußballspiel Norwegen gegen England genießen wir erwartungsvoll die schöne Überfahrt.
    Ankunft auf Lovund
    Die Spitze des Berges ist meist von einer Wolke umhüllt. Auf der Westseite der Insel ist uns die See zu bewegt, so dass wir lieber in Richtung Ortschaft paddeln.
    Hier ist es deutlich angenehmer und wir machen ein Picknick neben dem beliebten Emaus-Pub, wo wir uns heute Abend das Spiel anschauen werden.
    Der Weg vom Strand zum Wohnwagen ist etwas sumpfig. 😅
    Anke hat die vermutlich größte Seeigelschale ganz Norwegens geangelt. Für den Transport benötigen wir nun noch eine geeignete Verpackung, da alle unsere Dosen nicht groß genug sind. 😂
    Abendlicher Blick auf Lovund.
    Das Lovundfjell ist 623 Meter hoch.
    Trotz der Niederlage der norwegischen Mannschaft haben wir einen sehr unterhaltsamen Abend.
    Nachts um 1 Uhr am Hafen und es dauert nicht mehr lange bis zum Sonnenaufgang.
    Obwohl wir erst gegen 2 Uhr am Wohnwagen ankommen, entschließen wir uns, noch schnell auf den Vogelfelsen zu steigen. Die Papageientaucher sind auch jetzt noch zahlreich unterwegs.
    Von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Insellandschaft.


  • Viel Wind und Regen – trotzdem schön hier 😄

    Das Wetter zeigt sich heute nicht gerade von seiner besten Seite. Da es recht windig ist, gehe ich alleine paddeln.
    Ohne festes Ziel geht es gegen Wind und Strömung.
    Während meiner Paddeltour sichtet Anke, was die letzte Flut angeschwemmt hat. Viele Muscheln und Seeigelschalen, aber fast alle sind kaputt.
    Zwischen den Felsen wachsen hübsche Blumen, die den Tag nicht ganz so grau erscheinen lassen.
    Über die ruhig erscheinende Wasseroberfläche fegen immer wieder starke Windböen hinweg.
    Nach dem Ausflug kreuz und quer zwischen den Inselchen, bis hin zur Trolløya, erreiche ich wieder den Hafen von Sleneset.
    Mehrmals täglich saust das Hurtigbåt dicht an uns vorbei durch die schmale Einfahrt zum Fähranleger. Besonders beeindruckend ist es, wenn man das vom Kajak aus erlebt. 😅

  • Paddeltour zwischen den Solvær Inseln

    Wir brechen zu einer Paddeltour zwischen den über 300 Solvær Inseln auf.
    Vorbei am Fähranleger von Sleneset
    Es ist Ebbe und wir sehen unzählige Seeigel und Seesterne.
    Eine große Feuerqualle hat sich im Seetang verfangen.
    Es ist beeindruckend, wie sich dieser Seestern während der Ebbe an der Felswand festklammert.
    Auch einige Seeigel befinden sich oberhalb der Wasserlinie. Der Tidenhub beträgt hier ca. 1,5m.
    Zeit für eine kleine Pause mit heißem Tee und Keksen
    Auch wenn wir schon die ein oder andere Seeigelschale zu Hause haben, mag man diese kleinen Schmuckstücke einfach nicht liegen lassen. Es macht uns so viel Spaß, sie zu entdecken und ganz vorsichtig aus dem seichten Wasser zu angeln. 🎣😅


  • Wir reisen nach Sleneset auf der schönen Insel Straumøya

    Völlig unerwartet überrascht uns der Morgen mit Sonnenschein und wir beschließen, nach Sleneset zu reisen, um dort zu paddeln.
    Auf dem Weg zum Fährhafen Stokkvågen kommen wir an einer beliebten Angelstelle vorbei und versuchen unser Glück.
    Knapp zehn Minuten später haben wir zwei schöne Makrelen.
    Am Fährhafen Stokkvågen kann man diesen Stein hoch oben auf dem Berg liegen sehen. Wir fragten uns schon letztes Jahr, wie der da wohl hin gekommen ist und warum der nicht runter rollt.
    Angekommen am Fährhafen haben wir noch eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt.
    Genug Zeit, um den Fisch zu braten 😋
    Die Sonne scheint und es gibt unser Lieblingseis!
    Von der Fähre aus hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge.
    Wolken und Sonne wechseln sich ständig ab.
    Die schnellen Wetterwechsel sind typisch für die norwegische Küste.
    Angekommen im Sleneset Bobilparkering. Wir sind die einzigen Gäste und froh, nicht mehr mit Zelt unterwegs zu sein.
    Der Platz gehört zu einem Bootsverein und wir fühlen uns sehr wohl hier …
    … nur an die Außentoilette müssen wir uns noch gewöhnen. 😅
    Blick aus unserem Fenster
    So wie jedes Jahr um diese Zeit haben wir auch heute ein Geburtstagsständchen für Lasse aufgenommen. Gratulerer med dagen og alt godt, kjære Lasse! ❤️💐🥂

  • Mo i Rana

    Es regnet seit gestern ununterbrochen und wir beschließen, den Tag in der nahegelegenen Stadt Mo i Rana zu verbringen.
    Diese Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit ihrem kostbaren Altarbild aus dem frühen 18. Jahrhundert ist eine der Sehenswürdigkeiten in der Stadt.
    Ein Stabbur war ein Hochspeicher auf norwegischen Bauernhöfen. Es ist meist auf Pfosten und Steinplatten gebaut, um das Eindringen von Schädlingen wie Mäusen und Ratten zu verhindern. Wir kommen auch nicht rein, weil die Tür verschlossen ist. 😉
    Das ist eines der schönen alten Holzhäuser zwischen den ganzen modernen Bauten.
    Der Weg vom Stadtzentrum an das Ufer des Ranfjords führt durch eine schön gestaltete Unterführung.
    Im Hafenbecken der Stadt befindet sich seit einigen Jahren die moderne Skulptur „Havmannen“. Leider verdecken die Wolken und der graue Himmel die schöne Berglandschaft im Hintergrund.
    Blick auf die Häuser am Ufer des Ranfjords
    Hübsche alte Holzhäuser mit bewachsenen Dächern
    Hinter dem Campingplatz schlängelt sich das Flüsschen Tverråga entlang. Paddeln werden wir hier lieber nicht …
    … denn nach einigen hundert Metern hört der Fluß plötzlich auf …
    … und mündet in einen tosenden Wasserfall. 😀

    Kleiner Nachtrag: Wir als glühende Bewunderer der „Königin der Nacht“ haben leider ein sensationelles Ereignis verpasst. Bei Anke’s Mutter sind heute Abend gleichzeitig drei Blüten aufgegangen. Was für eine Pracht. 🙂


  • Von Tonnes nach Selsøya

    Uns wurde erzählt, dass die Delfine zuletzt in der Nähe einer Fischfarm bei Tonnes gesichtet wurden. Also nix wie hin. Auf dem Weg dorthin entdecken wir zwei grasende Rentiere.

    Selbst die Mülltonnen haben es hübsch hier. 😉
    Auf der kleinen Insel Vikingen befindet sich auch ein Polarkreiszeichen.
    Auf der Überfahrt nach Selsøya begegnen wir einem Fischer, der gerade einige Rotbarsche an Bord holt.
    Angekommen auf Selsøya
    Kaum haben wir einen Fuß an Land gesetzt, hat Anke auch schon die erste Seeigelschale gefunden.
    Während unserer Teepause sehen wir immer wieder zur Fischfarm hinüber und hoffen, dass eine Delfinflosse auftaucht.
    Hinter uns ist der Berg Ambåtta mit seinem markanten Profil zu sehen.
    Der Ambåtta (319 m) von der Seeseite
    Wir paddeln noch einmal um die Fischfarm herum, bevor wir uns auf den Rückweg machen.
    Wir brauchen noch etwas zum Abendessen und ich fange meinen ersten Rotbarsch. Da er ziemlich klein ist, versuche ich noch einen zweiten Fisch zu fangen.
    Der nächste Biss ist ein viel zu großer Dorsch. Der darf weiter schwimmen.
    Dieser Köhler hat genau die richtige Größe.

    Wir haben die Delfine zwar wieder nicht gesehen, aber es war trotzdem ein sehr schöner Ausflug.


  • Keine Delfine aber dafür gemeinsames Rudern 😉

    Heute ist eigentlich kein Paddelwetter, aber wir haben immer noch die Hoffnung, die Delfine zu finden.
    Die Sicht ist schlecht und die Kabbelsee macht das Paddeln nicht einfach.
    Immer wieder umkreisen wir die Bojen der ehemaligen Fischzuchtanlage.
    Leider haben wir wieder kein Glück und das Wetter bleibt ungemütlich.
    Etwas enttäuscht machen wir uns auf den Heimweg.
    Wir gönnen uns ein leckeres Essen im Café des Campingplatzes und beobachten die letzten Vorbereitungen zum Achtelfinale des WM-Spiels Norwegen gegen Brasilien.
    Wir haben einen sehr schönen Abend mit einem spannenden Fußballspiel und mitfiebernden Norwegern. Auf den glücklichen 2:1 – Sieg der norwegischen Nationalmannschaft spendiert der Wirt eine Saalrunde.
    Hier noch ein paar Eindrücke vom gemeinsamen Rudern 🙂


  • Auf der Suche nach den Delfinen vom Melfjord

    Anke war so aufgeregt, dass sie nicht schlafen konnte und nachts um zwei Uhr dieses schöne Foto gemacht hat. Der nächste Sonnenuntergang ist hier erst am 8. Juli.
    Voller Erwartung starten wir.
    Bis zum Melfjord sind es 6 km und die Fähre nach Jektvik kommt regelmäßig vorbei.
    Neben den steil abfallenden Felswänden kommen wir uns ziemlich klein vor.
    Noch ist schönes Wetter und die See spiegelglatt …
    … bald darauf stauen sich die Wolken vor den Bergen.
    Leider sind die Delfine nicht da, aber auf der Suche entdecken wir einige kleine Wasserfälle und genießen die Ruhe in dieser unberührten Natur.
    Das Wetter ist heute sehr wechselhaft und es ziehen immer wieder Regenschauer über die Berge.
    Zum Glück sind wir wasserdicht verpackt.
    Bei herrlichem Sonnenschein beenden wir unsere Tour und freuen uns auf ein leckeres Abendessen.